Politik schaltet sich in den Sport ein
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat nun vor kurzem dem Fußball „Gehalts-Exzesse“ vorgeworfen. Wenn er die Gehälter von Fußballprofis sehe, setze sein Fassungsvermögen gänzlich aus. Logisch, verdienen Stars wie Luca Toni doch locker 4 Millionen aufwärts pro Jahr. Zum Vergleich: Der Siemensvorsitzende Löscher verdient gerade einmal so viel.
Einen Verein aus der 1. Fussball Bundesliga griff Norbert Lammert in der Bild am Sonntag direkt an: und zwar den FC Bayern München. Bayern hat vor kurzem einen 18-jährigen brasilianischen Jugendlichen (Breno) für 14 Millionen gekauft und ihn „mit einem Einkommen ausgestattet, das die meisten Familienväter über Jahre in harter Arbeit nicht erwirtschaften können“. Hierbei seien die Maßstäbe gänzlich verloren gegangen.
Meiner Ansicht nach ist es durchaus richtig, dass sich ein Politiker zur Thematik wenigstens einmal zu Wort meldet. Es kann einfach nicht sein, dass Bundesliga-Spieler so unverhältnismäßig viel verdienen. Sicherlich muss man mit einkalkulieren, dass die meisten Spieler mit 35-40 Jahren keinen neuen Verein finden können, aber gleich 4 Millionen pro Jahr ist dann doch etwas zu viel des Guten – auch wenn der Spieler überaus talentiert ist.
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