1. FC Köln: Wieder 1. Liga!

11. Mai 2008 - 17:25 Uhr

Am heutigen Pfingstfeiertag war es so weit. Der 1. FC Köln darf den Aufstieg in die erste deutsche Fussball Bundesliga feiern. 2 Jahre lang spielte der FC Köln nun in der 2. Bundesliga. Damit ist jetzt Schluss.

Im wohl wichtigsten Spiel der Fussball Saison hat der 1. FC Köln Mainz 05 mit glatt 2:0 besiegt. Von den Mainzern hatte ich mir aber doch schon wohl etwas mehr Spielstärke erwartet. Doch die Mainzer wirkten irgendwie lediglich physisch anwesend.

Das machte es dem 1. FC Köln dann natürlich einfach den Aufstieg in die 1. Bundesliga klar zu machen.

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EM-Aus: Bernd Schneider fährt nicht zur EM

25. April 2008 - 16:59 Uhr

Schade, schade: Bayer Leverkusen Mittelfeldstar Bernd schneider wird bei der EM 2008 nicht für Deutschland auflaufen können. Bernd Schneider wurde heute an der Halswirbelsäule operiert und fällt deshalb sicher während der Europameisterschaft aus.

Die Operation sei gut verlaufen betonte Team Manager Rudi Völler. Bernd Schneider aber kann wegen seines Bandscheibenvorfall frühestens Anfang Juli wieder trainieren. Die EM findet vom 7. bis 29. Juni 2008 in Österreich und der Schweiz statt.

Vor dem EM-Aus: Bernd Schneider zeigte sich noch in der letzen Woche zuversichtlich, dass er auch trotz seiner momentanen eher unterdurchschnittlichen Leistungen an der EM teilnehmen könne. Löw signalisierte bereits, dass er auf Schneider setzen werde. Das jetzige EM-Aus ist der negative Hochpunkt der letzen Wochen.

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Wutrede: Doll platzt der Kragen

23. April 2008 - 13:42 Uhr

Heute hat es bei der Pressekonferenz vom BVB im Signal Iduna Park wohl mal wieder eine Pressekonferenz gegeben, die auch in Geschichte eingehen wird: BVB Dortmund Trainer Thomas Doll ist nach der vielen und breiten Kritik an der Dortmunder Mannschaft und vor allen Dingen auch an seiner Person der Kragen geplatzt:

Noch vor 13 Monaten lag hier alles am Boden. Jetzt ist der Europapokal erreicht und dennoch wird alles schlecht gemacht.

Zur Erinnerung (ok ich bin Schalke Fan): Momentan steht Dortmund in der 1. Fussball Bundesliga auf Platz 13, die Teilnahme am Europapokal beruht darauf, dass man das DFB Pokalfinale erreicht hat (man konnte sich gegen Jena und Hoffenheim durchsetzen) und Bayern bereits einen Championsleague Platz sicher hat.

Schon seit Wochen wird über den Doll-Nachfolger geredet und geschrieben. Im Gespräch sind unter anderem noch FSV Mainz Trainer Jürgen Klopp oder auch Frank Pagelsdorf. Doch nicht nur Doll gillt schon als nach der Saison sicher arbeitslos, auch einige Spieler sollen gehen. Doll dazu:

Spieler, die von den Zeitungen bereits aus dem Verein geschrieben werden, sollen am Freitag bei Eintracht Frankfurt für den Verein die Knochen hinhalten. Da lach‘ ich mir den Arsch ab.

Update: Wie versprochen hier das Video von Thomas Doll bei der BVB Pressekonferenz am 23. April 2008:

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Politik schaltet sich in den Sport ein

23. Dezember 2007 - 14:47 Uhr

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat nun vor kurzem dem Fußball „Gehalts-Exzesse“ vorgeworfen. Wenn er die Gehälter von Fußballprofis sehe, setze sein Fassungsvermögen gänzlich aus. Logisch, verdienen Stars wie Luca Toni doch locker 4 Millionen aufwärts pro Jahr. Zum Vergleich: Der Siemensvorsitzende Löscher verdient gerade einmal so viel.

Einen Verein aus der 1. Fussball Bundesliga griff Norbert Lammert in der Bild am Sonntag direkt an: und zwar den FC Bayern München. Bayern hat vor kurzem einen 18-jährigen brasilianischen Jugendlichen (Breno) für 14 Millionen gekauft und ihn „mit einem Einkommen ausgestattet, das die meisten Familienväter über Jahre in harter Arbeit nicht erwirtschaften können“. Hierbei seien die Maßstäbe gänzlich verloren gegangen.

Meiner Ansicht nach ist es durchaus richtig, dass sich ein Politiker zur Thematik wenigstens einmal zu Wort meldet. Es kann einfach nicht sein, dass Bundesliga-Spieler so unverhältnismäßig viel verdienen. Sicherlich muss man mit einkalkulieren, dass die meisten Spieler mit 35-40 Jahren keinen neuen Verein finden können, aber gleich 4 Millionen pro Jahr ist dann doch etwas zu viel des Guten – auch wenn der Spieler überaus talentiert ist.

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