Politik schaltet sich in den Sport ein

23. Dezember 2007 - 14:47 Uhr

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat nun vor kurzem dem Fußball „Gehalts-Exzesse“ vorgeworfen. Wenn er die Gehälter von Fußballprofis sehe, setze sein Fassungsvermögen gänzlich aus. Logisch, verdienen Stars wie Luca Toni doch locker 4 Millionen aufwärts pro Jahr. Zum Vergleich: Der Siemensvorsitzende Löscher verdient gerade einmal so viel.

Einen Verein aus der 1. Fussball Bundesliga griff Norbert Lammert in der Bild am Sonntag direkt an: und zwar den FC Bayern München. Bayern hat vor kurzem einen 18-jährigen brasilianischen Jugendlichen (Breno) für 14 Millionen gekauft und ihn „mit einem Einkommen ausgestattet, das die meisten Familienväter über Jahre in harter Arbeit nicht erwirtschaften können“. Hierbei seien die Maßstäbe gänzlich verloren gegangen.

Meiner Ansicht nach ist es durchaus richtig, dass sich ein Politiker zur Thematik wenigstens einmal zu Wort meldet. Es kann einfach nicht sein, dass Bundesliga-Spieler so unverhältnismäßig viel verdienen. Sicherlich muss man mit einkalkulieren, dass die meisten Spieler mit 35-40 Jahren keinen neuen Verein finden können, aber gleich 4 Millionen pro Jahr ist dann doch etwas zu viel des Guten – auch wenn der Spieler überaus talentiert ist.

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Das verdienen unsere Politiker

14. Dezember 2007 - 18:16 Uhr

Nachdem es eine kräftige Debatte um Managergehälter gibt, ist es natürlich auch interessant zu wissen, was unsere Herren Politiker verdienen. Eines kann man schon einmal sagen: Im Vergleich zu den Spitzenmangern sind die Politikergehälter fast lächerlich. Allerdings sind auch nur reguläre Gehälter nach Besoldungsgruppen aufgeführt – ohne Verdienste aus Nebentätigkeiten wie Aufsichtsräten, Vereinen, Kanzleien etc..

Top Verdiener, der vom deutschen Staat bezahlt wird, ist das Staatsoberhaupt, Horst Köhler mit monatlich 16.583 Euro. Auf Platz zwei rangiert die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einem Gehalt in
Höhe von läpischen 15.800 Euro zzgl. 3.500 Euro für ihr Bundestagsmandat. Das muss man mal vergleichen. Merkel hat die Verantwortung für rund 80 Millionen Menschen in Deutschland, einen Fulltime-Job aber „nur“ knapp 20.000 Euro im Monat an Verdienst.

Wer Geld verdienen will, wird also garantiert kein Politiker. Das, was man als Politiker leisten und erreichen kann, ist dann doch mit keinem Geld der Welt zu verdienen.

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Höchstbezahlter Job zum Einstieg

8. Dezember 2007 - 21:28 Uhr

Längst nicht jeder darf sich auf das Gehalt eines Fussball-Bundesliga Spielers freuen. Nein, „normale“ Menschen müssen hart studieren gehen oder beginnen gleich ihre Ausbildung in einem Betrieb. Doch die Frage ist häufig: In welchem Job verdient man eigentlich zum Einstieg am meisten Geld? Weiterlesen »

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Debatte um Managergehälter

2. Dezember 2007 - 16:04 Uhr

Wir gönnen allen Spitzensportlern ihre Millionen an Siegprämien nur der allbekannten Berufsgruppe der CEO’s, der Geschäftsführer, der Manager, der gönnen wir nicht diese Jahresgehälter. Warum ist das so?

Neu-Siemens-Chef Peter Löscher erhielt zum Start seines neuen Jobs gleich mal 8,5 Millionen Euro, damit er den Job überhaupt antrat. Porsche-Vorstandsvorsitzender Wiedeking erhält pro Jahr geschätzte 56 Millionen Euro an Gehalt.

An diesen Gehältern haben die Deutschen etwas zu meckern. Was Michael Schumacher in seinen Spitzenzeiten verdient hat, das lässt man gern unter den Tisch fallen und bejubelt ihn gar. Paradox – meiner Meinung nach.

Die Antwort liegt auf der Hand. Manager von den DAX-30 Unternehmen haben eine enorm große Verantwortung für das Unternehmen, für die Mitarbeiter und sind deshalb enorm rar  und wertvoll. Zahlt man ihnen nicht viel, so gehen sie einfach zur Konkurrenz.  Traurig aber wahr.

An Fussballspielern oder Formel-1 Stars hingegen hängt das ganze Unternehmen. Was wäre zum Beispiel die Bayern ohne die Superstars, die pro Monat eine Million und aufwärts verdienen? Eben, nichts.

Einen ganz interessanten Artikel hat übrigens die Süddeutsche Zeitung dazu verfasst.

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Was verdienen Fussballspieler?

1. Dezember 2007 - 20:51 Uhr

Die Frage nach dem Gehalt eines Fussballspielers der ersten und zweiten Bundesliga beschäftigt viele Menschen. Genau deshalb habe ich einmal kurz recherchiert, wie viel denn die durchschnittlichen Fussballer in etwa verdienen.  Dabei stütze ich mich also nicht auf den Top-Verdiener Ronaldinho der pro Jahr gleich mal 23 Millionen Euro inklusive der Werbeeinnahmen verdient.

Hier meine Erfahrungen, wie viel ein Fussballer in etwa verdient – eines vorweg, es ist nicht gerade wenig, allerdings sollte man auch bedenken, dass viele einfach nicht mit voluminöseren Vermögen umgehen können und so die Zeit danach (ab etwa dem 35-40 Lebensjahr) nicht einfach wird.

1. Bundesliga: Hier verdient ein durchschnittlicher Profi etwa 20.000 bis 30.000 Euro pro Monat. Stars wie Diego oder Bordon kommen mit deutlich mehr davon. Viele erhalten als Bonus auch noch eine Jobgarantie für die Zeit nach dem Ende der Karriere.

Schiedsrichter bekommen jedes Spiel mit 3.500 Euro Vergütet, Linienrichter mit 2.000 Euro und 4. Offizielle mit rund 1.500 Euro.

2. Bundesliga: In der zweiten Bundesliga kann ein durchschnittlicher Profi je nach Verein mit rund 15.000 bis 20.000 Euro rechnen.

Alles in Allem kann man also sagen, dass man als Bundesligaprofi sehr gut leben kann – am besten natürlich während der aktiven Zeit in der Bundesliga. Wenn dem nicht mehr so ist, wird es natürlich schwerer im „wirklichen“ Leben klar zu kommen, dass sollte man nie vergessen.

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