Arbeitgeber fordern Mindestlohn
Das hat mich dann gerade doch etwas überrascht: In der Süddeutschen Zeitung (online) ist zu lesen, dass immer mehr Arbeitgeber den Mindestlohn in immer mehr verschiedenen Branchen fordern. Für Zeitarbeiter seien etwa 7,15 Euro angemessen, im Sicherheitsdienst-Bereich gerade noch 4 bis 5 Euro verkraftbar.
Normalerweise sollte man von Unternehmern sprich Arbeitgebern annehmen, sie würden den Mindestlohn nicht unterstützen, denn schließlich beschneidet er die Freiheiten, die die soziale Marktwirschaft mit sich bringt entscheident. Letztes prominentes Opfer-Beispiel ist die PIN-AG. Viele Tochterunternehmen mussten schließen, da der Post-Mindestlohn nicht zu bezahlen war.
Das Geschäftsmodell war einfach darauf ausgelegt, die Preise durch niedrige Löhne ausgleichen zu können. Das soll mit den neuen geforderten Mindestlöhnen nicht mehr passieren. Wer arbeiten geht, der soll auch davon leben können. Eigentlich eine nachvollziehbare Aussage. Jedoch sollte man nie außer Blick lassen, dass man die unsichtbare Hand der Marktwirtschaft doch bedeutend beschädigen wird.
Man darf gespannt sein, wie die Politik entscheiden wird.
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